Initiiert vom BPW

Nächster Equal Pay Day: 18. März 2019

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Die Idee des Equal Pay Day

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bedeutet, die Eltern haben mehr Entscheidungsfreiheit, wer zu Hause bleibt und sich um die Erziehung kümmert.

Frauen verfügen über eine so hochwertige Ausbildung, wie nie zuvor in der Geschichte und sie haben häufig bessere Schulabschlüsse.

Frauen fordern immer noch zu selten die ihnen zustehenden Gehaltserhöhungen ein. Sie gehen oft davon aus, dass der Vorgesetzte/die Vorgesetzte die Mehrarbeit und die Qualität der Arbeit erkennt und von sich aus eine Gehaltserhöhung anbietet. Hinzu kommt, dass es den meisten Frauen scheinbar ausreicht, wenn die Arbeit Spaß macht und geben sich oft mit Teilzeitjobs zufrieden, statt ein partnerschaftliches Jobsharing anzustreben und damit mehr Verantwortung zu übernehmen.

Der durchschnittliche Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern beträgt 22 %. Die Ursachen für die Entgeltunterschiede sind komplex – nicht nur das eben Geschilderte führt zum Verdienstabstand zwischen Männern und Frauen, sondern auch Rollenbilder – Frauen unterbrechen häufig ihre Berufstätigkeit, wenn sie Kinder bekommen und arbeiten später in Teilzeit. Selbst wenn sie das selbst nicht wollen, werden sie häufig nicht mehr entsprechend gefördert, wenn feststeht, dass sie Kinder wollen und bekommen – für Männer ist die Rolle als Familienvater dabei oft förderlich für die Karriere.

Bei den Entgeltunterschieden spielt auch die Betriebsgröße eine Rolle, ebenso die Berufswahl – Männer arbeiten häufig in der Industrie und im technischen Bereich – Frauen häufiger im Dienstleistungssektor.

Um diese unterschiedlichen Faktoren und die daraus folgenden Gegebenheiten aufzuzeigen, finden jährlich bundesweit Aktionen statt. Mittlerweile unterstützt auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend diese Aktionen. Wir als BPW Region Lörrach e. V. leisten ebenfalls unseren eigenen, regionalen Beitrag.

In den Anfangsjahren wurden bundesweit allgemein die Ursachen zum Verdienstabstand beleuchtet. Mittlerweise werden jährlich Themenschwerpunkte gebildet – als Beispiel:

2013 „Lohnfindung in Gesundheitsberufen – viel Dienst und wenig Verdienst“

2014: „Sackgasse Minijob“

2015: „Transparenz Spiel mit offenen Karten – was verdienen Frauen und Männer“

Von unseren regionalen Beiträgen möchten wir folgendes herausgreifen:

  • Workshop „Gehaltsverhandlungen erfolgreich führen“ mit Dr. Barbara Troup
  • Informationsveranstaltungen in der Fußgängerzone in Lörrach zu den Themen des EPD

Die Auftaktveranstaltung 2014 im Nellie Nashorn zum Thema „Frauenfalle Minijob/Teilzeitarbeit … und raus bist du?“ startete mit einer Improvisation der Theatergruppe TEMPUS FUGIT und Frau Christel Riedel, damals Projektleiterin Forum EPD des BPW Germany in Berlin, gibt viele Informationen zur Sensibilisierung für das Thema Minijobs als berufliche Sackgasse. Führungspositionen in Teilzeit haben Seltenheitswert, aufgrund häufig auch niedriger Stundenlöhne in Teilzeit reicht das Geld meistens nicht zur Existenzsicherung jetzt, noch zum Aufbau einer angemessenen Rente für die spätere Altersvorsorge.

Unsere zweite Veranstaltung 2014 zur Vertiefung des Themas fand im Innocel in Lörrach statt. In einem Impulsvortrag PRO und CONTRA Teilzeit/Minijob anhand von verschiedenen Lebensmodellen gibt Dr. Barbara Troup Anlass zum Nachdenken und zeigt Entscheidungsgrundlagen für eine passende Lebensplanung auf.

In der anschließenden Podiumsdiskussion berichteten Führungsfrauen über ihre Erfahrungen, ihren beruflichen Werdegang und ihre Karrieremöglichkeiten. Die Teilnehmerinnen hatten dadurch Gelegenheit, ihren Standpunkt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und beim anschließenden Apéro ins Gespräch zu kommen.

 

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BPW GERMANY NEWS 

Equal Pay Day mit Happy End

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